Geboren 1948 in Gmunden. Jugend und Gymnasium in Wels/OÖ. Studium in Salzburg (Latein. Geschichte, Publizistik). Daneben/danach Mitarbeiter des ORF, deutscher Sender und diverser Teilungen. Stipendiat am „Dramatischen Zentrum“ Wien. Dramaturg am Landestheater Salzburg.
„Writer in residence“ an der University of Texas/Austin, Gastvortragsreisen in den USA und Polen. Gastdozent an der Universität für Bildungswissenschaften / Klagenfurt. Bis 1980 Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Wespennest“/Wien, Gründungsmitglied der Zeitschrift „SALZ.“/Salzburg, seit 78 Mitglied der Jury der „Max von der Grün-Förderungspreise“. Mehrere Jahre Vorstandsmitglied der „Grazer Autorenversammlung“/Wien.
Gründer, Autor und Darsteller der Kabarettgruppe „MotzArt“ (seit „78 Auftritte in A/BRD/I/CH sowie HF- und TV-Aufzeichnungen).
Gründer und Programmgestalter des Internationalen Kabarett-Festivals „MotzArt – Woche“ am Salzburger „Mozarteum“ (seit ’83). Wöchentlich Kolumnist in den „Salzburger Nachrichten“, Mitarbeit beim „Stern-TV“, Kabarettaktivitäten sowie umfangreiche Autorentätigkeit für Funk und Fernsehen (BRD)
Freund und Feind. Gedichte und Notate.78,80.
MotzArt. Kabarett-Texte und Songs. 80.
Schatten über Herrenstein. Ein Epos aus dem Adel Trivialromanparodie. 2 Bde. 83,84. (Einbändige Neuauflage 1991.)
Das Glück ist ein Suchen. Hildegard – Schicksalsroman einer Chefsekretärin. Parodie.(2 Bde). 86.
Schweigen ist Blei. Nick Hilton im Kampf gegen das Böse. Krimiparodie. (5 Bände.) 87, 88.
Neben zahlreichen Beiträgen (Lyrik, Prosa, Essays) für Zeitschriften (Österreich, BRD, Polen, Luxemburg, USA, Ungarn. Schweiz)
Beiträge zu mehreren Anthologien (Erzählungen, Satiren, Kabarett-Texte)
MotzArt. Auswahlband Kolumnen, Satiren, Parodien ’91-’97. Otto Müller Verlag Salzburg, 1998.
Jahrbuch für Marginalistik. 2001.
Div. Beiträge zu literaturwissenschaftlichen Sammelbänden: u.a.: Johannes Mario Simmel lächelt, (Hrsg. F. Aspetsberger), darin: Die Belletristik als moralische Veranstaltung. Studienverlag Innsbruck 1999
Beatles, Bond und Blumenkinder. (Hrsg. Willi Resetarits). Unser Lebensgefühl in den 60er Jahren. Darin: Zusatzpension für Altachtundsechziger? Böhlau 2004
Europa erlesen: Oberösterreich. (Hrsg. Ludwig Laher). Wieser Verlag 2004.
Zu Gericht über Gerichte. Kritik der reinen und praktischen Gastrosophie. (Hrsg.
Andrea Kühbacher und Manfred Schlapp). Darin: Das allerletzte Abendmahl. Satire. Meta-Verlag Vaduz 2005.
Veröffentlichungen in Anthologien:
Fällt Gott aus allen Wolken?
Religion und Sprache. 70.
Daheim ist daheim. Neue Heimatgeschichten 73,76.
Wespennest. Edition Literaturproduzenten. 73.
Winterspiele. Skigeschichten. 75,77.
Rowohlts Literaturmagazin.
Von Goethe lernen? 74.
Österreich heute. Neue Prosa. 78,79.
Lachendes Österreich. Österr. Satiren. 78.
Zeit und Ewigkeit, österreichische Lyrik. 78,79.
Tintenfisch 16. Literatur. aus Osterreich. 80.
Verlassener Horizont. Gedichte. 80,82.
Czyz jest piekniejszy kraj.. Österreichische Prosa in Polen. 80.
Welt im Wort Lesebuch für Hauptschulen. 76 ff.
Erkundungen. Prosa. (DDR) 84,85.
Die Feder, ein Schwert? Literatur und Politik in Österreich 81.
Dimension. Contemp. German Arts and letters. (USA) 81, 83.
Kein schöner Land. Prosa über Salzburg. 81,82.
Der Sprung. Dänisches Deutschlehrbuch. 88 ff.
Muskeln auf Papier. Sportgeschichten. 86.
Wertpapier. Literatur und Geld 87.
Wespennest. 20 Jahre brauchbare Texte. 1989.
Kolumnen:
ORF/HF (Medienjournal/Contra)
„MotzArt“, Salzburger Nachrichten (samstäglich) seit 1991.
„alps“, lifestyle-Magazin Innsbruck, zweimonatlich (seit 2002)
Hörfunk TV
Neben zahlreichen Reportagen, Interviews, Essays, journalistischen und literarischen Arbeiten sowie Features u.a.
Scherzo – Anton Bruckner, eine Ermittlung. 78. In meinem Land herrscht Ordnung und Ruhe. ’38 in Österreich. 79.
Jemand hat diesen schwarzen Himmel verlassen. Georg Trakl – Eine Annäherung. SWF-‚Soiree‘ (150 Min.) 80, 85. Ü ORF. 1985. Sience fiction-Hörspiel. 80.
Nach des Tages Müll und Plage. Satir.Hsp. 88,89. Ü SWF/WDR.
Ein Wallfahrtsort der Kunst Semi-dok. Feature über die Geschichte der Salzburger Festspiele. SWF-Soiree (150 Min.) 88.
Champagner-Brut. Satirisches Hörspiel 90.
Zugzwang. Satirisches Hörspiel (80 Min.) mit Jörg Hube. BR/ORF 1995/96
Stille Nacht. Neufassung für Bayer.RF 1994. Und: Doppel-CD SWR1996.
Die Anziehungskraft der Erde läßt nach! RF-Fassung ORF 1995. (ÜSWF/WDR)
,Einmal Scharf mit Süß‘. Sät. Monolog-Serie wöchentlich zweimal. ORF Salzburg 1996.
„Jemand hat diesen schwarzen Himmel verlassen“ Georg Trakl. Hörspiel mit K.-M.
Brandauer, A.Corti, J. Gschnitzer, V.Stemberger, J. Schwarz, H. Krassnitzer u.a. Doppel-CD SWR 2000.
Die Anziehungskraft der Erde läßt nach! HF-Fassung, ORF 1995; Ü SWF/WDR.
Kurzhörspielserien:
(Ü durch 15 Sender in A/BRD/CH)
Schatten über Herrenstein. Ein Epos aus dem Adel. (Adelsromanparodie). 201 Folgen. SWF 83/84, 89.
Das Glück ist ein Suche. Hildegard, Schicksalsroman einer Chefsekretärin. 381 Folgen. SWF 84/85,91/92.
Schloß Wildauen. Ein deutsch-amerikanisches Abenteuer. (Adaption des Romanerstlings von Karl May) 245 Folgen. SWF 86.
Schweigen ist Blei. Nick Hilton im Kampf gegen das Böse. (ThrillerParodie) 285 Folgen. SWF 87/88.
Stürme über Herrenstein. Des Epos zweiter Teil. (265 Folgen) SWF 89.
Stille Nacht Ein Lied geht um die Welt (Rekonstruktion der Entstehung) 28 Folgen. SWF 91
Die Nibelungen. Die endgültige (Neu-)Fassung. (Satire) 200 Folgen. SWF 93/94.
Neben FS-Adaptionen von Kabarettprogrammen und Mitarbeit bei satirischen Serien u.a.
Jemand hat diesen schwarzen Himmel verlassen. Georg Trakl – eine Annäherung. ORF/BR/3sat. 79.
Klausenberger Geschichten. Dreiteilige (kommunalpolitische) Satire. ORF/3sat 80/81.
Der Zwiebelturm. Dokumentarisches Fernseespielüber Küche im NS-Staat ORF/3sat 83.
M wie Makart Spieldokumentation. ORF/3Sat 84. Schatten über Herrenstein. Ein Epos aus dem Adel. (FotoromanParodieserie) 251 Folgen. ARD 92/93.
„Da schau hör!“ Literarische Performance (zusammen mit HC Artmartn, Walter Kappacher, Ilse Aichinger u.a.) ORF/TV 1996 anl. FrankfurterBuchmesse (Ü: HR *96). Darin: Der Traum vom Siegen. 1995-2000: Exposes/Treatments, Drehbücher u.a. ORF/ZDF, RTL, Taurus-Film
Mundwerk. Talk that! U.a. mit Schausberger, Mortier, Quehenberger, Hochstraate, Forcher, Buchleitner, Laun, Schnell, Rabl-Stadler; Musik von H. Punzenberger, H. Berger, G. Laber. 1996/97 monatlich im Theater „Metropolis“. (Ü: ORF/HF)
ARGEspräche. Disk. mit ARGE-Freunden. U.a. mit Rabl-Stadler, Raus, Schaden und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur. ARGEkultur 2001 ff.
Theatertexte
Salome. Eine Frau für die Weltliteratur. (Collage) Kammerspiele Salzburg 1978.
Die Ansichten des Herrn B. Eine Brecht-Collage. Kammerspiele Salzburg 1979. Co-Autor:
Oben. Satire mit Musik von Georg Kreisler. Kammerspiele Salzburg 1989.
Buy-buy Salzburg. Ein volxkabarettisches Sing-Singspiel. (Mit Chr. Hofler, G.Laber, G.Fratt, I.Vogl, P. Blaikner und C. Göhlert; auch als Spieler) Kleines Theater Salzburg 1995/96.
Sokrates, Platon & Compagnie. Ein theatralischer Streifzug durch die Griechische Philosophie. (Mit Peter Pikl, Maria Köstlinger, Arno Fischbacher, Hubert Berger, G.Laber, Chr. Wallner) U: Landestheater Salzburg und Gastspiele BRD. Ü: Bayer.RF. (HF) 1995 ff.
Gastdozent/“writer in residence“ University of Texas at Austin. GermanDept. 1980. Gastvortragsreise zu acht amerikanischen Universitäten, u.a. Brandeis, Havard, Univ. of Chicago (Einladung Goethe-Institut).
Gastvorlesung an der Univ. Wroclaw/Polen (Publizistik) über thematische Vernetzungen in der österreichischen Kunst seit „45 (Literatur, Musik, Bildende). 1981, 83.
Univ.Klagenfurt/Germanistik: Theorie und Praxis des pol. Kabaretts. SS 1995.
„Scherz, Satire, Ironie – und tiefere Deutung“ – Anmerkungen zu Semiotik und politischer Wirkung von histor. und aktueller Satire / WS 99/2000.
Schreibwerkstatt. Seminare für kreatives Schreiben, jeweils eine Woche – seit 2004 in San Gimignano / Toskana.
Christine Falkensammer Christian Wallner. Monografie. Diplomarbeit, Univ.Salzburg 80.
Franz Kornexl: Literatur und Politik am Beispiel von Jürgen Theobaldy und Chr. Wallner. Dipl.Arbeit, Univ.Salzburg 80. SJ.Schmidt / R.Zobel (Hrsg.): Zum Literaturbegriff in der BRD. Empirische Textanalysen u. Rezeptionsforschung. Univ.Bielefeld 81. Anna Karavanou: Motive der Trivialliteratur und ihre Parodierung. Chr.Wallners Parodien und ihre historischen Horizonte. PhiLDiss. Universität Klagenfurt 87.
Christine Feldner-Repolust: Lustvolle Irritationen – Das Wechselspiel von Unterhaltung und „Aufklärung“ in den Trivialromanparodien Chr.W’s. Dipl.Arbeit Univ.Salzburg 88. (Auch als PhilDiss.)
Christina Repolust: Lust und Irritation des Uneigentlichen. Parodistische Anspielungen auf Massenliteratur. Phil. Diss., Univ. Salzburg 1996.
S.P. Scheichl (Hrsg.): Von Qualtinger bis Bernhard. Satire und Satiriker in Österreich seit V45. (Das Wechselspiel von Unterhaltung und Aufklärung in den Parodien Chr. W’s). Studienverlag „98,
Iris Fink: Von Travnicek bis Hinterholz 8. Kabarett in Österreich ab 1945. (Lexikon). Styria 2000.
Salzburger Kulturlexikon (Hrsg. Haslinger/Mittermayr). Residenzverlag Salzburg. 2001.
Preise – Stipendien:
Peace Essay Contest Lions-Club Intern. 67. Lyrik-Preis der österr.Studenten-Union 69. Georg-Trakl-Förderungspreis des Landes Salzburg 72.
Staatsstipendium für Literatur (Prosa) 73. Förderungspreis des Landes Oberösterreich (Lyrik) 74.
Stipendium des „Dramatischen Zentrums“ Wien 75. Förderungspreis zum österr.Staatspteis (Lyrik) 76. Prämie des BMUK für Erstveröffentlichungen 78
3.Preis beim Wettbewerb um die „Eiserne Lerche“ (Deutschsprachige Chansons) 78.
Anerkennungspreis des BMUK für besondere Leistungen als Dramaturg 79. Prämie des BMUK für Kabarett 80.
Auszeichnungen:
Ehrennadel in Gold der AK OÖ. für kulturelle Leistungen, 1997.
Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg 1998. Berufstitel „Professor“ 2005.
Jury Tätigkeit
Max-von-der-Grün-Preis „Literatur zur Arbeitswelt“ Linz 1976-98.
Rauriser Literaturpreis (Jugendtheater) 1997.
Landespreis für S. Kulturinitiativen 1998.
Jugendkulturpreis der Arge Alp (Ö/BRD/I).
„Bruno-Kreisky- Preis“ für das internationale politische Buch. Wien – seit 1999.
1975-80: Mitbegründer/Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „Salz“ (Salzburg)
1976-80: Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „Wespennest“ (Wien)
1981-83: Vorstandsmitglied der „Grazer Autorenversammlung“
1983-96/2003 ff: Gründung/Leitung des Int. Kabarett-Festivals „MotzArt-Woche“ (Salzburg)
1996-98: Vorstandmitglied „Szene Salzburg“ (Int. Tanztheater-Festival)
1999-2003 Vorstandsmitglied „Kleines Theater“ Salzburg
2000-2003 Leitung Medien & strateg. Marketing „ARGE kulturgelände nonntal Salzburg“ (größtes autonomes Kulturzentrum Westösterreichs).
Seit 2003: Consulting Vorstand u. Geschäftsführung ARGEkultur Salzburg (künstlerisch-strategische Angelegenheiten).
2001-2004: Vorstandsmitglied Österreichischen Kabarett-Archiv (Graz). Seit
2004: Mitglied des Landes-Kulturbeirats Salzburg, Fachgruppe „Kultur und Wirtschaft“.